Bettina Sturm vom FoodPreneur-Blog „Respekt Herr Specht“ erzählt die Geschichte der Namensfindung

Respekt Herr Specht! – So entstand der Blogname

1 Veröffentlicht von - 14. Januar 2016 - Behind the scenes, Soulpreneur werden

Der Blogname der Specht und ich

Das Blumenheft ist meine Schatztruhe. Diese Schatztruhe hütet meine Ideen und sammelt meine Impulse für das Werden des Spechts. Auch die Namensfindung vom Samen säen der ersten Ideen bis ernten von „Respekt Herr Specht!“ ist darin verzeichnet.

Meine Interviews mit Quereinsteigern in der Food- und Gastro-Branche sollen ein gutes Heim bekommen. Ein einprägsamer Blogname sollte es werden, wie dein copilot. Richtig wohlfühlen wollte ich mich mit meinem Namen, gehen wir Beide doch eine Beziehung auf Lebenszeit ein. Und mit meinem Blognamen identifizieren mich meine Leser auf meiner Webseite und in den sozialen Medien. Mein Blogname ist meine Marke.

Es gibt jede Menge Tipps zur Namensfindung, wie: Der Name sollte einfach aussprechbar, kurz, den Blog beschreiben und vieles mehr. Mit den Tipps im Kopf legte ich los. Hier ist mein Weg der Namensfindung in vier Akten.

Hier kommt das Video dazu:

Erster Akt: Ich hirne selbst rum

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Ich startete mit dem Brainstorming von Wörtern, die mir wichtig waren: Mein Name, mag für magazine, Liebe zum Essen. Dann begann das Rumjonglieren und es purzelten Namen raus wie: „Tinas culinary interviews“, “interviewmag“ und „Frau Sturm ist neugierig“.

Ganz nett aber nicht wirklich der Brüller.

Zweiter Akt: Ich suche mit Blognamen-Generatoren

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Irgendwo hatte ich von Blognamen-Generatoren gelesen. Toll dachte ich, wenn ich da ganz einfach einen kreativen Namen raus bekomme. Schnell fand ich kostenlose Anbieter im Netz wie „Nameboy“, „Dotomator“ und „Suggest.Name“. Diese Blognamen-Generatoren arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Du gibst zwei Worte ein und das Tool generiert einen Namen. Ich weiss nicht mehr, welchen Generator ich verwendet habe.

Ziemlich viel Sinnfreies purzelte raus, wie: „Genuss-Octopus“, „Gaumenkitzel“ und „Ideen-Buffet“. Mmmh, das überzeugte mich auch nicht wirklich. Weiter geht’s.

Dritter Akt: Ich frage „meine“ Facebook-Gruppe

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Im Juli hatte ich eine kleine feine geheime facebook-Gruppe gegründet. Diese Gruppe versorgte ich u.a. mit Neuigkeiten zu meinem Blog. Jetzt bekam die Gruppe erste Namensvorschläge von Akt 1 und Akt 2 mit der Bitte um Feedback. Und das Ergebnis? Keiner der Namen kam an.

Dafür sprudelte die Gruppe neue Namen raus und machte mir Mut. Namen die kamen waren: „Interviews die schmecken“, „Interviews zum Anbeißen“, „Interviews mit Biss“. Besonders „Interviews mit Biss“ gefiel mir. Das hatte was von Vampir, festsaugen und dranbleiben. Fand ich gut. Aber, so richtig gefunzt hat es nicht.

Vierter Akt: Ich telefoniere mit meiner Schwester

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In einem Telefonat erzählte ich meiner Schwester, wo ich gerade stehe mit meiner Namensfindung. Das mich keiner der Namen so richtig anmachte. Und dann bekam die Namenssuche einen neuen Take. Meine Schwester gab mir den wichtigen Impuls: „Nimm doch einen Blognamen, bei dem man gar nicht direkt auf Sinn und Zweck schliessen kann. Die können einprägsam und lustig sein. Diese häufig auf den 1. Blick obskuren Namen sind einprägsam und bleiben hängen. Ausserdem hälst Du Dir die Möglichkeit offen, später inhaltlich ganz andere Dinge zu machen als nur Interviews.“

Meine Schwester nannte als Beispiel Namen zwei Werbeagenturen, die wirklich keinerlei Rückschluss auf den Unternehmessinn zu liessen. Ich weiss nicht mehr, welche das waren. Als Beispiel seien hier genannt: „Zum goldenen Hirschen“ und „Heimat“. Schnell waren wie bei „unverblümt“ und „ungeschminkt“. Erster Check: Domainname schon vergeben.

Nach dem Telefonat machte mein Hirn Hochleistungssport und jonglierte mit den Adjektiven: offen, frech und mutig. Ich schaute im Thesauraus nach, welche weiteren Wortbedeutungen es dazu gibt. Und dann kamen Ideenblitze wie „Mumm haben“, „KeckumsEck“, „Frechkommtweiter“ und „frankundfrei“. Das gefiel mir gut und ich fühlte mich auf dem richtigen Weg.

Und dann war er da: „Respekt Herr Specht“. Hey, Dich find ich abgefahren! Ja, Du gefällst mir. In den nächsten Tagen ging ich mit dem Namen schwanger, fragte ein paar Menschen um ihre Meinung. Und dann war klar: Mein #Herzensprojekt heisst „Respekt Herr Specht“. Und weil der Leser keine Ahnung hat, welcher Inhalt sich hinter diesem Namen verbirgt, bekam der Specht seinen Anfangsslogan verpasst: „Respekt Herr Specht! – Interviews mit Food-Quereinsteigern. Domain-Name registriert und los gings.

Und heute? Meine Erfahrung ist, der SPECHT wird behalten. Häufig wird nachgefragt, was ich genau mache und wie ich denn auf den Namen gekommen sei. Now you know.

„Respekt Herr Specht!“ und ich gehören zusammen. Wir haben eine enge Beziehung und mögen uns sehr.

Wie seid Ihr zu Eurem Unternehmens- oder Blognamen gekommen?

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