Bettina Sturm interviewt Benedikt Müller vom Gourmet Online-Versand "ehrlich & fein": e-commerce mit handgemachten Lebensmitteln aus Manufakturen.

Gourmet-Online-Versand eröffnen: Gründerinterview mit Benedikt Müller von ehrlich & fein, Lenggries

2 Veröffentlicht von - 25. Februar 2016 - Gründergeschichten, München

Ein Fest mit Benedikt

Kurz vor Weihnachten 2015. Fabio Ziemßen, Head of Business Innovation Food & FoodTech bei Metro Group und Redaktionsleiter des E-food-blogs hatte zum German 7. Food Startup Meetup im Burda-Bootcamp in München eingeladen. An diesem Abend hatten Food-StartUps die Möglichkeit in Pitches ihr Businesskonzept vorzustellen.

Eigentlich ist doch schon Weihnachten. Gehe ich da noch hin oder nicht? Ich ging. Und war ich froh, denn es war ein spannender Abend mit FoodEntrepreneuren und ihren Konzepten, von denen ich viele noch nicht kannte. Benedikt Müller stellte in seinem Pitch seinen Gourmet Online-Versand ehrlich & fein vor. Mmmmmh lecker, das war genau nach meinem Geschmack. Ich bin ein Riesenfan von leckeren Spezialitäten, die mir direkt nach Hause geliefert werden .

An einem useligen Wintertag setze ich mich in die BOB: Auf gings zum Interview mit Benedikt nach Lenggries. Und dann stieg das Fest: Benedikt sammelte mich ein und wir fuhren zum Stammhaus von „ehrlich & fein“: Schloss Hohenburg. Dort betreibt er das Schlosscafé – wieder geöffnet ab Ostern 2016 – in dem man seine Köstlichkeiten auch probieren und kaufen kann. In den Tiefen des Schlosses ist das Lager seines Online-Stores.

Sofort kamen wir zwei leidenschaftliche Foodies ins Gespräch. Ich liebe es, wenn Menschen voller Passion von leckeren Köstlichkeiten und ihren Geschichten dahinter erzählen. Storytelling vom Feinsten. Und jedes Produkt in Benedikt`s Shop hat eine Geschichte. Beim Frühstück probierten wir uns durch die Weissbrand-Abteilung von „ehrlich & fein“. Ja, Hochprozentiges trinken, das kann ich auch am frühen Morgen.

Später schrieb Benedikt in einem Mail: „Es war mir ein Fest.“ Ja, das war es auch für mich: Ein ganz besonderer Tag mit kulinarischem Genuss und vielen spannenden Geschichten.

Jetzt lade ich Euch zum Lesegenuss ein.

Was ist das „ehrlich & fein“?

„ehrlich & fein“ ist ein Online-Food-Startup. Hier gibt es ehrliche Produkte, d.h.: keine Konservierungsstoffe, keine Aromen, sondern der natürliche feine Geschmack zählt. Das ist „ehrlich & fein“.
Die Produkte suche ich in Deutschland, Österreich und Italien. Ich fahr zum Hersteller hin, bin am Hof, schaue mir an, wie er’s macht, was er macht. Wer sind die Menschen hinter dem Produkt: Quereinsteiger, Familienbetrieb-Weiterführer, Nebenerwerbslandwirte etc. Und dann kommt mein ganz subjektiver Geschmack ins Spiel: Schmeckt mir das? Schmeckt das anderen auch? Und dann sage ich: Ok, ich find ich gut. Dann kaufe ich vor Ort ein und karre alles nach Lenggries. Hier verkaufe ich es online nach Deutschland, Österreich und bis in die Schweiz wieder raus.

Ehrlich & Fein ist e-commerce mit handgemachten Lebensmitteln aus Manufakturen, deren Hersteller das regionale Erbe ins 21. Jahrhundert bringen.

Dein USP – was ist an „ehrlich & fein“ anders als bei anderen Online-Versendern von Food & Beverages?

Der USP bei „ehrlich & fein“ ist unser konsequentes Qualitätsmanagement.

Viele Produkte, die in der Bio-Branche gerade gehypt werden, sind eigentlich nicht ehrlich, weil sie in gewisser Weise schon Massenprodukte sind. Und weil manchmal auch ein bisschen nachgeholfen wird, dass du auf den Geschmack kommst.

Wir sagen: Wir wollen wirklich nur ehrliche Produkte haben. Da ist vielleicht die Brand und die Aufmachung, das Design nicht so geil ist, aber das was drin ist. Der komplette Geschmack ist ehrlich und fein.

Wir kennen jeden unserer Hersteller persönlich, stehen hinter den Produkten und wissen, was wir verkaufen.

Magic Moment – Kannst Du Dich noch an den Moment erinnern, als Du dachtest: Ja, jetzt mache „ehrlich & fein“?

Mein Magic Moment war 2012 in Hamburg, als ich dort ein paar Tage Urlaub machte. Mitgenommen hatte ich die Frage: Gehe ich jetzt ins Rep, mache ein gutes Examen und werde ein krachiger Anwalt? Aber Food ist irgendwie auch geil: Ein tolles Offline-Geschäft in Verbindung mit online, das wär auch was.

Hamburg hat ein paar klasse Konzepte wie „Mutterland“ oder „Oh Schätzchen“. Auch die Food-Abteilung im KaDeWe in Berlin oben ist der Hit: Das ist cool, und so was würde ich auch gern machen.

Ja, in Hamburg hat sich alles zusammengefügt.

Name
Benedikt Müller

Jetzige Position
* seit 07/ 2013 Geschäftsführer Ehrlich & fein GmbH

Ausbildung
* Bachelor Betriebswirtschaft, Katholische Universität Eichstätt
* Jura, Ludwig-Maximilians Universität München

Ehrlich & Fein bietet Lebensmittel an hinter denen eine Geschichte steckt. Keine Aromen, Geschmacksverstärker oder chemische Zusätze – ein ehrliches Produkt mit einem feinen Geschmack. Die kulinarische Vielfalt/kulinarische Erbe kleiner Erzeuger aus Deutschland, Österreich, Italien soll erhalten bleiben und über den Shop verkauft werden.

ehrlich & fein GmbH 
Geschäftsführer: Benedikt Müller

Hohenburg 5
83661 Lenggries
Deutschland

Tel.: 08042 5690486
E-Mail: post@ehrlichundfein.de
www.ehrlichundfein.de

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Öffnungszeiten Schlosscafé
-> wieder geöffnet ab März 2016

Meilensteine – Was waren die wichtigsten Schritte bis Du bei “ehrlich & fein“ zum 1. Mal was verkauft hast?

Meilensteine, oh, das war krass. Ich bin da vollkommen unbedarft rangegangen. Ich dachte: OK, das ist cool. Jetzt mache ich Food online. Das ist geil und macht mir wahnsinnig viel Spaß. Das sind coole Produkte.

Aber wie heißt das ganze Kind überhaupt? Und wer macht mir das? Kann ich das selber machen? HTML-Code schubsen, das kann ich nicht. Du brauchst einen Programmierer, du brauchst einen Designer. Den musst du irgendwie finden. Dann hat eine Studentin der Makromedia-Hochschule hier in München ihre Bachelor-Arbeit über die „ehrlich & fein“-Gründung geschrieben. Über Kontakte habe ich dort zwei Mädels kennengelernt, die mich bei der Logoentwerferei unterstützt haben. Aus der Ecke kam dann auch jemand, der sagte: Okay, ich könnte das Ganze programmieren.

Und dann legen die los. Und ich begann meine Produkte zusammen zu suchen. Und dann kamen Überlegungen wie: Okay, wie kann ich die Produkte fotografieren? Wie stelle ich sie dar?

Irgendwann steht das Ganze dann. Und dann bist Du online, verkaufst das erste Produkt. Dann nach drei Tagen haut es dir den Shop zusammen, weil irgendwie doch nicht alles so prickelnd steht, wie es irgendwie geheißen hat. Dann brauchst du den nächsten Programmierer, der dir sagt: „Okay, ist alles nicht schlecht, aber das ist irgendwie suboptimal so. Wir ziehen das Ganze mal um, und ich setze das nochmal auf.“ Der setzt das dann nochmal auf, was zur Folge hat, daß die Ladezeit nicht mehr gefühlte fünf Minuten sondern fünf Sekunden ist.

Das waren die definitiven Milestones am Anfang. Die Frage der Finanzierung, einen Business-Plan zu schreiben, KFW-Kredit zu kriegen war nicht so das große Thema.

Ich bin da vollkommen unbedarft rangegangen. Ich dachte: OK, das ist cool. Jetzt mache ich Food online

Finanzierung – Wie hast Du Dein Startkapital zusammenbekommen?

Meine Oma war die Geldgeberin. Dann bin ich zur Bank – zur Sparkasse in Ingolstadt – und habe mir einen KFW-Gründerkredit geholt.

Mit dem Businessplan und Kreditanträgen hatte ich nicht das große Problem, weil meine Schwiegermutter in spe Steuerberaterin ist. Sie stand mir mit Rat und Tat damals und auch heute zur Seite. Ich habe wahrscheinlich die privilegierteste Situation überhaupt, dass ich jeden zweiten Tag mit meiner Schwiegermutter in spe über mein Business palavern kann: Zahlungsausfälle, Kostenmanagement, Gewinnschwelle und, und, und. Ist ein Traum. Fetter Vorteil!

Eigentlich heißt es immer: Je öfter du bei deinem Steuerberater bist, desto schwieriger läuft dein Business. Bei mir ist das komplett umgekehrt. Je öfter ich bei ihr bin, desto besser läuft der Laden. Okay. Und das ist ein nicht von der Hand zu weisender Deluxe-Vorteil.

Hier sind zwei Tipps, die ich gerne weitergeben möchte:

  1. „Schmeiß die Rechnung raus“, machen wir nur auf Paypal, auf Sofortüberweisung oder auf Kreditkarte. Du kannst es nicht wuppen am Ende des Tages.
  2. Schau dir immer deine Kostenstruktur an. Kosten, Kosten, Kosten. Wie teuer kaufst du ein? Wie viel kaufst du ein? Kannst Du irgendwann mal in die moderate Preisverhandlung einsteigen? Wenn du die so weiter fährst, wie entwickelt sich das Ganze?

Meine Finanzierung:

  • Kapital von der Oma: 30 %
  • KFW-Kredit: 70 %

Schau dir immer deine Kostenstruktur an. Kosten, Kosten, Kosten.

Support – Wer waren die größten Unterstützer im Gründungsprozess? Und heute?

Meine Schwiegermutter in spe und meine Verlobte haben mich ganz offensiv unterstützt. Und meine Eltern auch. Obwohl die sich manchmal fragten: „Junge, muss das jetzt sein? Bitte, mach was Vernünftiges.“

Dann haben ein paar Zeitungsberichte meine Sichtbarkeit, Bekanntheit und das Geschäft gut angekurbelt.

Turbulenzen – Was war die grösste Turbulenz im Gründungsprozess?

Ach, eigentlich hatte ich im Gründungsprozess überhaupt keine Turbulenzen. Ich habe mir ja gesagt: Du sourcest das aus, du sourcest das aus und hast deine Leute, die das machen. Und das lief dann auch.

Die Turbulenzen gingen erst los, als du gesehen hast, die Arbeit, die die abliefern ist scheiße. Mein Ding war online und es hat nicht funktioniert. Das war das Problem. Und dann neu und Kosten.

Dann kannst du den ersten Business-Plan, den du geschrieben hast, komplett in die Tonne hauen. Und dann siehst du auch, dass diese ganzen Ernst & Young- oder A.T. Kearney-Studien für Food, Online, E-Commerce – ein Milliardenmarkt, der vor dir liegt, und alles hammergeil – eigentlich überhaupt nicht so ist.

Jeden neuen Tag hast Du einen neuen Kampf um den Auftrag, um die Bestellung. Und jeden Tag überlege ich mir, was kann ich jetzt machen für mehr Bestellungen: Mach social, mach Blog, mach einen Newsletter. Wie kommen die Besucher auf die Seite? Triff dich mit irgendwem. Schau, dass du Presse bekommst. Und so geht’s jeden Tag weiter.

Ich dachte immer: Gegründet und dann passt alles. Und dann ist genau das Gegenteil der Fall.

Schwierigkeiten – Irgendwas oder wer funktioniert nicht so, wie Du Dir das vorstellt: Wen oder was fragst Du für eine Lösung?

Meinen Steuerberater und meine Verlobte. Wir haben ein ganz klares Kompetenzteam am Laufen.

Es wären sicher viel mehr Turbulenzen da, wenn ich mein Kompetenzteam nicht hätte. Es ist zwar immer schade, wenn du eine neue Idee hast und zu denen hingehst und sagst: „Ich mach das.“ Und dann sagen die Zwei: „Nein.“ Und du denkst, das ist die geilste Idee das Jahrhunderts. Aber am Ende des Tages ist es doch besser, wenn du darauf hörst und diskutieren kannst. Und dann in den Diskussionen feststellst: OK, ich lasse es.

Und dann gibt es die Grundsatzfrage: Will ich alleine gründen oder nicht?
Wahrscheinlich würde ich heute nicht mehr alleine gründen. Ich wollte auch „ehrlich & fein“ nicht alleine gründen. Ich wollte das mit einem Freund aus Schulzeiten machen. Kurz vor der Gründung hat er mir dann gesagt, er geht jetzt doch nicht den Weg mit. Da saß ich dann bei dem sehr ehrlichen und sehr feinen „Hans im Glück“ biss in meinen Burger rein und dachte mir: Müller, das ist suboptimal. Und dann ziehst du das allein durch.

Deswegen ist sozusagen mein Gründerteam ohne Anteile hier – Steuerberater und Verlobte.

Schwierigkeiten – Wo willst Du noch besser werden?

Was auf jeden Fall besser werden muss, ist die Sichtbarkeit im Internet. Das muss vernünftig suchmaschinenoptimiert durchlaufen. Aber, das ist wieder eine Kostenfrage mit Kosten-Nutzen-Rechnung.

Die Ladegeschwindigkeiten müssen besser werden.

Ich will eine viel größere Medienpräsenz anstreben. Haben wir ja gesehen. Vor Weihnachten war ich in der „Inside“, in der „Donna“, in „Lisa Kochen & Backen“, in der „Freundin“ und einigen mehr. Da merkst du ganz klar: Jetzt kaufen die Leute. Du bist am Point of Sale, wenn dieses Paper draußen liegt. Und wenn du das Paper nicht hast in dem Moment, dann wird es wieder schwieriger. Dann musst du wieder durch andere Maßnahmen Deine Sichtbarkeit steigern. Oder zu einer Presseagentur gehen, die dich irgendwie wieder in die Medien reinbringt. Oder Du überlegst selbst: Hey – wen könnte ich anschreiben? Welche Produkte wären gerade cool für wen?

Treibstoff – Was motiviert Dich jeden Morgen aus dem Bett zu steigen?

Ginge es nur um Vernunft, dann würde ich im Bett bleiben. Nein, mag es, dieses Geschäft voranzutreiben und jeden Tag aufs Neue zu sagen: Was machst du? Was überlegst du? Wo geht die Reise heute Abend hin? Was hast du bis heute Abend gemacht? Und wie kannst du es schaffen, dass du wieder irgendwo reinkommst?

Das ist so die Jeden-Tag-Motivation: Raus und irgendwie – klingt blöd – jeden Tag das Ding ein Stück besser machen.

Zukunft: Was ist denn bei “ehrlich & fein” anders in 12 Monaten?

Wo steht „ehrlich & fein“ in 12 Monaten? Das ist eine interessante Frage. Ich denke, in 12 Monaten wird der Online-Shop viel mehr Produkte haben.

Dann wird es einen Geschenkkarten-Service geben.

Vielleicht baue ich die direkte Kundenansprache ein. So dass du sagst: Okay, was interessiert den Kunden wirklich aus der Bestellhistorie heraus? Und ihm dann maßgeschneiderte Angebote machen.

Und dann das Thema Kundenbindung. Eine Frage, die mich seit der Gründung wirklich beschäftigt: Funktioniert Online doch ohne Offline? Oder sollte man irgendwann sagen: Hey, man nimmt sich doch einen kleinen Offline-Laden: Einen Bereich in einem Popup-Store oder eine Produktwand in einem kleinen Café mit „ehrlich & fein“-Produkten. Das könnte die Verbindung Online-Offline sein.

Zuerst sollte das „ehrlich & fein“ ein Offline-Geschäft werden. Dann kam der Online-Schwenk und jetzt frage ich mich manchmal: Sollten wir nicht wieder zurückgehen und das Ganze online und offline machen? Es gibt tolle Konzepte – wie die bekannten „Oh Schätzchen“ oder „Mutterland“ die dir offline ein wahnsinniges Service-Angebot stellen und ein wahnsinniges Eintauchen in die Marke bieten. Daheim sagt sich der Kunde: Wunderbar, jetzt kaufe ich online das Ganze nach. Online kannst Du eine coole Welt kreieren, aber am Ende des Tages ist es einfach eine Mattscheibe. Klar, Du hast die Kundenbindung – bis zu einem gewissen Grad – und dann ist aber aus.

Unser Café ist der Versuchsballon eines lokalen Geschäfts. Hier haben wir ab Ostern wieder jeden Sonntag – und wenn schönes Wetter ist – geöffnet. Viele Leute kommen, weil ich und Susanne da sind. Susanne backt die Kuchen selbst. Und da merkst du: Okay, so kriegst du Kundenbindung hin. Und dann nehmen die Leute auch Produkte mit nach Hause. Und erzählen ihre Erlebnisse schön weiter. Richtig. Also kommt alle vorbei!

Bettina-Sturm-von-RespektHerrSpecht-interviewt-Benedikt-Mueller-OnlineVersand-ehrlich-fein-18Ich schaue regelmässig im Shop und auf Facebook vorbei um die Neuigkeiten mitzubekommen. Und bestellt habe ich auch schon mehrfach. Hier sind drei Lieblinge von mir: BIRDS von Weissbrand, Chilikernöl von Hartls und Lammragout von Meislmichl.

Und dann freue ich mich auf Ostern, wenn das Schlosscafé endlich wieder geöffnet hat. Dann können Familie und Freunde den Zauber von „ehrlich & fein“ spüren, probieren und den Laden leerkaufen.

Solange könnt Ihr im Shop online stöbern. Und, was habt Ihr bestellt?

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