ICH WILL EINEN FUSSABDRUCK HINTERLASSEN – Hung Tieu (39) hat vietnamesische Wurzeln. Geboren als Einwandererkind in Stuttgart, eröffneten seine Eltern in den 90ern Jahren eines der ersten vietnamesischen Restaurants der Stadt. Hautnah bekam Hung mit, was es bedeutet ein Restaurant zu führen: viel Arbeit, Geld mal mehr mal weniger knapp, wenig Zeit für die Familie.

Für Hung war klar: Ich werde nie ein Restaurant eröffnen. Er studiert Wirtschaftsingenieurwesen, macht Karriere in der Finance-Welt. Und dann kam er, der Wunsch einen Fussabdruck zu hinterlassen. Hung „versteht es als Auftrag, die zwei Kulturen einander näher zu bringen – die Schwaben näher an Saigon heranzuführen.“ Und wie? Mit Essen, vietnamesisch na klar. „Món Ăn“ – vietnamesische Streetfood-Küche ist das Konzept. Gemeinsam mit seiner Frau Thanh Thu steht er 2014 zum 1. Mal auf einem Streetfood-Market. Sie verkaufen Banh Mi – die vietnamesischen Baguettes. Es folgen einige Pop-Ups mit sehr guter Resonanz. 2016 schreibt Hung seinen Businessplan und führt Bankgespräche. Und trifft die Entscheidung: Ich kündige meinen festen Job!

Was alles dazu gehört zum Restaurant gründen, wie Hung zum Podcaster wurde und was Hung und Thanh Thu jetzt machen, nachdem die Locationzusage für das Restaurant geplatzt ist, das erzählt Hung im heutigen Auftakt zum „Gründertagebuch Restaurant eröffnen.“

1. IN KÜRZE – RESTAURANT „MÓN AN“

WOFÜR STEHT „MÓN ĂN“?

„Món Ăn“ heißt übersetzt „Gericht“. Ein Gericht hat für uns immer zwei Bestandteile: Vietnamesische Küche und das Street-Food-Lebensgefühl. Und das wollen wir auch mit unserem Konzept „Món Ăn“ verbinden. Unsere Zielgruppe ist somit zum einen, die die sich an eine vergangene Südost-Asien-Reise erinnern, wo sie irgendwo am Straßenrand ein einfaches Street-Food-Gericht genossen haben. Und zum anderen wollen wir die Menschen ansprechen, die gerne durch Vietnam reisen würden. Und wie bekommst du einen perfekten Einstieg ins Land: Mit Essen!

„MÓN ĂN“ – DAS RESTAURANT IN 140 ZEICHEN

MÓN ĂN – enjoy the moment. Aus dem Alltag ausbrechen und einen besonderen Moment der Gegenwärtigkeit erleben mit vietnamesischem Streetfood.

Das Essen erinnert mich an meine letzte Vietnamreise! – sagen die Gäste

Bewerbungsvideo für den Gastro-Gründerpreis 2017: MÓN ĂN, Stuttgart

2. Gründerpersönlichkeit

WAS IST DEIN WARUM FÜR DIE SELBSTÄNDIGKEIT?

Irgendwann war ich an dem Punkt, wo ich beruflich das machen wollte, was ich für richtig halte. Ich will einen Fussabdruck hinterlassen.   Im Angestelltenjob würde ich dafür länger brauchen. Selbständig, für mich selbst arbeiten, das wollte ich..

Eine Triebfeder für mich ist die Tatsache, dass ich Deutscher „mit Migrationshintergrund“ bin. Ich verstehe das als Auftrag, die zwei Kulturen einander näher zu bringen. Die Schwaben näher an Saigon heranzuführen – das ist etwas Wunderschönes für mich, worin ich total aufgehe. Und dazu eignet sich Essen natürlich sehr gut.

Ein Grund ist auch, dass meine Frau denselben kulturellen Hintergrund hat und genauso wie ich das Essen liebt. Der „Fussabdruck“ ist ein Thema, das wir beide gemeinsam verfolgen möchten.

Gründerpersönlichkeit – Was sind deine persönlichen Voraussetzungen?

Diese Stärken zeichnen mich aus

Organisation und Strukturierung – das sind zwei Stärken, die ich vorher im Beruf entwickelt habe. Die werde ich auch 1:1 beim Thema Gründung einbringen.

Dazu kommt meine Empathie – ich habe die Fähigkeit, mich stark in andere Menschen hineinversetzen zu können. Das betrifft sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter. Diese Stärke der Empathie habe ich früher immer von meinen Kunden und Mitarbeitern zurückgespiegelt bekommen.

Ich bin sehr lernwillig und auch lernfähig. Neue Themen und Bereiche, eigne ich mir gerne selbst an. Das habe ich oft im Beruf machen müssen, und das ist etwas, das auch bei unserem Gastrovorhaben wichtig ist. Ich betrachte das Ganze als Riesenprojekt für mich. Am   Anfang kenne ich mich in bestimmten Bereichen noch nicht aus und muss mir fehlendes Wissens selbst aneignen. Wenn nötig, nehme ich auch gerne externe Beratung mit dazu.

Unser Gastro-Projekt gehe ich mit den Methoden des Projektmanagements an. Das ist schon ein großer Vorteil. Aber ich sehe auch, dass ich mich manchmal auch selbst bremsen muss. Ich darf nicht alles kaputt planen oder in Excel kaputtrechnen, sondern muss auch  umsetzen.Hier lerne ich, ein bisschen mehr „hands-on“ zu sein.

QUEREINSTEIGER – WAS SIND DEINE FACHLICHEN VORAUSSETZUNGEN?

Meine Eltern haben in den 90ern eines der ersten vietnamesischen Restaurant in Stuttgart eröffnet und betrieben. Es war ein typisches Familienrestaurant und ich habe nach der Schule oft im Service und in der Küche ausgeholfen.
Ich habe ein in einem systemgastronomischen Betrieb ein 6-wöchiges Praktikum gemacht. Und das mit fast 40.
Parallel habe ich Pop-up Veranstaltungen durchgeführt, um die Nachfrage in Stuttgart zu testen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

SUPPORT – WER ODER WAS WAREN/ SIND DIE GRÖSSTEN UNTERSTÜTZER IM GRÜNDUNGSPROZESS

Meine größte Unterstützung bekomme ich aus der Familie. Sie unterstützt mich bzw. uns, unseren Weg als Unternehmensgründer zu gehen. Für meine Frau und ich ist es unser gemeinsames Projekt. Meine Eltern hatten ihr Restaurant 2005 in Stuttgart aufgegeben und sind zurück nach Vietnam gegangen. Dort eröffneten waren sie in weiteren Restaurant-Eröffnungen beteiligt. Meine Eltern sind heute meine besten Berater, wenn es um die Themen Küche, Rezepte und Kochen geht.

Zum Validieren der Businesspläne und ähnlicher Unterlagen habe ich gastronomische Experten aus meinem Netzwerk hinzugezogen. Am Start habe ich z.B. einen kostenlosen Gründungscheck bei einem DEHOGA-Berater gemacht. Das kann ich jedem empfehlen. In der Frühphase bei der Erstellung des Businessplans habe ich einen Gastroberater genutzt. Aktuell erfahre ich Unterstützung von lokalen Gastrogrößen, von deren Erfahrung und Netzwerk ich profitiere.

Das Thema Marketing/ Marketingplan ist eine wichtige Säule. Wie vermarkte ich mich in den Sozialen Medien, Facebook, Instagram & Co. usw. Da habe ich mir einiges im Selbststudium angelesen. Speziell für den Bereich Kommunikation vor der Eröffnung, habe ich auch eine PR-Beraterin für das Thema Kommunikation und PR hinzugezogen. Die Beiträge, die ich so schreibe, sind häufig ein wenig zu wissenschaftlich. Auch dieses Sichtbar-Sein, die Selbstpräsentation, das liegt mir nicht so sehr, Das muss ich üben.

Impressionen des Pop-Up Events „Pho Tasting“ am 21.10.2017 in Stuttgart.

3. BUSINESSKONZEPT – MEINE IDEE ENTWICKELN

BUSINESSIDEE und KONZEPT

Unsere ursprüngliche Restaurant-Idee ist als ein Fast-Casual-Konzept gedacht, also ohne Bedienung bzw. Full-Service an den Tischen: Wir wollten den Laden Streetfood-mäßig einrichten, mit einer Rikscha, ein paar mobilen Ständen und Plastikstühlen, die an einen Markt erinnern.

Anbieten werden wir Banh Mi, Suppen und Sommerrollen in verschiedenen Variationen. Dazu Reisnudeltöpfe und jeden Monat ein wechselndes Spezialgericht. Dazu, hausgemachte Limonaden und typische vietnamesische Smoothies. Etwas Schnelles in Richtung Zweckverpflegung. Hier sollte es weniger darum gehen, dass die Leute sich, wie z.B. beim Italiener zwei Stunden sitzen und sich unterhalten. Sondern es sollte ein Ort sein, wo man hingeht, um dann weiterzuziehen, wie eben beim Street-Food in Vietnam. Getränkemäßig wollten wir zu den regionalen Bieren asiatisches Bier anbieten.

Auch vietnamesischen Kaffee werden wir anbieten. Der ist auch bei unseren Pop-Ups schon häufig angefragt worden. Vietnam ist weltweit der zweitgrößte Kaffee-Exporteur mit einer eigenen Kaffee-Kultur. Der Kaffee, der in Vietnam angebaut wird, hat einem sehr speziellen Geschmack. Der Kaffee wird sehr speziell geröstet – mit Butter und manchmal wird sogar etwas Fischsoße hinzugegeben. In Vietnam wird der Kaffee häufig mit Eiswürfeln gekühlt getrunken. Das ist dann wie eine Art Frapée. Der Kaffee ist sehr stark, ähnlich wie ein Espresso. Den bekommst du dann mit gesüßter Kondensmilch oder schwarz mit Zucker. Dafür gibt es auch noch eine spezielle Tropf-Vorrichtung, von der aus der Kaffee ganz langsam in die gesüßte Kondensmilch tropft.

Meine Rolle im Unternehmen

Mein Talent liegt im Bereich Organisation. So steht für mich fest, dass ich das Ganze nicht wie einen klassischen Familienbetrieb aufziehen möchte, wie wir ihn damals in den 90ern hatten. Wir haben uns fast zu Tode gearbeitet und dabei die Entwicklung des Unternehmens aus den Augen verloren. Irgendwann stagnierten die Umsätze.

Mein Ziel ist es, alles so zu strukturieren und zu systematisieren, dass das Ding irgendwann auch ohne mich operativ lebt. Allerdings weiß ich aus den Erfahrungen aus dem Pop-Up-Veranstaltungen, dass das nicht von einem Tag auf den anderen funktioniert. Es ist extrem wichtig, am Anfang präsent und sichtbar zu sein und Feedback einzuholen. Ich weiß, dass ich da mindestens ein Jahr, vielleicht aber auch drei oder vier Jahre lang an vorderster Front mitstehen und mitarbeiten werde.

 

Wir als Familie

Meine Frau Thanh Thu kommt aus der kreativen Ecke. Sie bringt ihr Talent und ihre Stärken im Bereich Design, Interieur und Marketing ein. Da halte ich mich eher zurück.

Wir haben zwei Kinder. So können wir da nicht beide 100 % reinstecken, sondern müssen unsere Aufgaben sinnvoll aufteilen. Im Moment haben wir die Regel: ich bringe mich zu 100 % ein und Thanh Thu erst einmal mit 50 %. 

Gastronomie und gleichzeitig Kinder, das ist natürlich ein Thema, das mich schon beschäftigt. Ich glaube, dass viele potenzielle Gründer sich sagen: „Jetzt haben wir Kinder, also lassen wir das mit der Gründung.“ Ich möchte meine Kinder aber nicht länger zum Argument nehmen, etwas nicht zu machen. Es gibt inzwischen auch genügend positive Beispiele von Leuten, die Unternehmer geworden sind oder Sachen aufgebaut haben, und das mit Kindern. Deshalb glaube ich, dass das nicht so unmöglich ist.

4. Meilensteine und Turbulenzen

MEILENSTEINE – WAS WAREN DIE WICHTIGSTEN SCHRITTE IM GRÜNDUNGSPROZESS VON „MÓN AN“

Kein Quereinsteiger im klassischen Sinne – Eltern hatten vietnamesisches Restaurant
Die eigentliche Ideenfindung liegt schon recht weit zurück. Ich selbst bin kein Quereinsteiger im klassischen Sinne, denn meine Eltern eröffneten hier in Stuttgart in den 90ern das erste vietnamesische Restaurant. Das heißt, das Thema Gründung/Gastronomie und was es bedeutet, in der Gastronomie zu arbeiten, das habe ich in meiner Jugend schon mitbekommen. Insbesondere auch die eher negativen Punkte: wenig Zeit, wenig Urlaub und viel Arbeit. Deshalb war für mich damals klar, dass ich das nicht machen wollte. Ich sagte mir, dass es auch einfachere Wege gibt, um Geld zu verdienen. Deshalb bin ich auch zuerst den Weg über das Studium und Angestelltendasein gegangen.

2014 und mit fast 40 denke ich: Das kann es nicht gewesen sein.
Jetzt mit fast vierzig bin ich an dem Punkt, an dem ich denke: Das kann es eigentlich nicht gewesen sein! Man könnte jetzt bis zum Lebensende so weiter machen. Ich hätte sicherlich ein wunderbares Leben. Aber diese Ideen, die ich unternehmerisch habe schreien jetzt irgendwie danach, umgesetzt zu werden. Ich hatte schon damals während des Studiums mal die Idee gehabt, einen Banh-Mi-Laden aufzumachen.

2014 – wir verkaufen auf einem Street-Food-Market unsere ersten Banh Mi
Die Idee hat sich verfestigt, so dass ich 2014 das erste Mal gesagt habe: „Ja, jetzt machst du mal was!“ Das war der erste Meilenstein, als ich zum ersten Mal zusammen mit meiner Frau auf einem Street-Food-Markt einfach so einen Stand aufgebaut und Banh Mi verkauft habe. Das war das erste Mal gewesen, dass wir tatsächlich etwas umgesetzt hatten. Davor hatte alles nur auf dem Papier und im Kopf existiert.
Das war auch schon ganz gut und erfolgreich. Deshalb haben wir die Idee von einem eigenen Restaurant mit typisch vietnamesischen Street-Food-Gerichten weiterverfolgt. Dazu habe ich 2015 und 2016 z.B. London und Paris besucht und habe mir dort die Banh-Mi-Läden angeschaut. Da hatte ich noch die Idee, einen reinen Banh Mi-Laden aufzumachen. Bei dieser Recherche ist mir klar geworden, dass es mit dem reinen Banh Mi Konzept in Stuttgart schwer werden würde.

2015: Änderung unseres Konzepts – neben Banh Mi gibt es weitere vietnamesische Speisen
Ende 2015 haben wir entschieden, unser Konzept leicht zu verändern. Neben Banh Mi sollte es weitere verschiedene authentische Gerichte geben.

2016: Idee einen gastronomischen Podcast Gastro Rockstar für Gastrogründer umzusetzen
Ich liebe Podcasts und habe mir im damaligen Job regelmäßig Podcasts zu den Themen Projektmanagement, Führung und Verkaufen angehört. In allen diesen Bereichen habe ich meine Fähigkeiten, sozusagen auf dem Weg zur Arbeit im Auto oder Zug, weiterentwickelt. Als ich mit dem Gedanken spielte, selber ein Restaurant zu eröffnen, habe ich nach einem Podcast gesucht, der die Herausforderungen eines Gastrounternehmers behandelt. Solch einen Podcast gab es im deutschsprachigen Raum nicht. Deshalb entschloss ich mich, Gastro Rockstar parallel umzusetzen.

2017: Erste Pop-Ups und Kündigung des festen Jobs
Dann haben wir im Januar und März 2017 ein paar Pop-Ups gemacht, auf die wir eine super Resonanz bekamen. Da war klar, dass ich da voll einsteigen und meinen Job kündigen würde. Den Businessplan hatte ich schon im Sommer 2016 erstellt und auch bereits mit einer Bank durchgesprochen. Auch ein paar Locations hatte ich mir bereits angeschaut.
Meinen Job habe ich im Mai gekündigt. Da stand noch nicht einmal fest, ob ich in Sachen Location weiterkommen würde. Aber damals sagte ich mir ganz bewusst: Konzentriere dich auf diese eine Sache und du kannst dich zu 100 % dem neuen Projekt widmen.

Sommer 2017: Fast eine Locationzusage
Wenn man sich mit 100 % in so etwas einbringt, dann ergeben sich natürlich auch mehr Chancen. So hatten wir schließlich auch eine Location in Aussicht. Da waren wir ein paar Monate dran. Aber leider bekamen wir Ende September die Absage.

TURBULENZEN – WAS WAREN DIE GRÖSSTEN TURBULENZEN IM GRÜNDUNGSPROZESS?

Dass es mit der angedachten Vermietungsfläche letztlich nicht geklappt hat, das war natürlich ein Thema. Aber ansonsten hatten wir eigentlich keine großen Turbulenzen. Wir hatten ja auch beide zuerst noch einen Job nebenher. So hatten wir auch genug Zeit und nicht Druck jetzt etwas Großes zu riskieren.

Die emotionalen Turbulenzen, die solch eine Gründungsphase mit sich bringt, die hatte ich so nicht erwartet. In den Wochen direkt nach der Kündigung hatte ich schon Zweifel, Ängste und Fragen. Ein Achtsamkeitscoach hat mir bei diesem Thema und in der Phase sehr geholfen. Sie erklärte mir, was da so vor sich geht, wenn man seine Komfortzone verlässt.

5. NÄCHSTE SCHRITTE

Anstatt mit fester Location jetzt erst mal Pop-Ups
Da wir “ unsere“ Location nicht bekommen haben, werden wir noch weitere fünf Pop-Up-Veranstaltungen machen. So können wir auch besser verstehen und testen, was sich unsere Kunden von uns wünschen und wie unser Angebot ankommt. Dafür mieten wir uns ein Restaurant, das an einem Samstag oder Sonntag leer steht. Dort bieten wir dann ein Gericht an und veranstalten das Event quasi wie ein Tasting. Die Gäste bekommen ein tolles authentisches Gericht und geben uns Feedback

Angebot: Es gibt jetzt nur noch ein Gericht pro Pop-Up
Wir hatten schon Veranstaltungen mit drei Gerichten, was für uns als Familie eine riesige organisatorische Herausforderung war. Jetzt möchten wir spezifische Pop-Up-Veranstaltungen für jeweils ein Gericht machen. Da haben wir ein bisschen mehr Zeit für das Gericht. Dieses Gericht positionieren und erklären wir vorab über die sozialen Medien und sehen schon da, wie es ankommt.

Marke Món An weiter etablieren
Wir wollen unsere Marke „Mon An“ weiter etablieren. Dafür braucht man nämlich keine Location. Das habe ich inzwischen auch verstanden. Wir haben jetzt unsere ersten Erfahrungen mit Caterings für Firmen gesammelt. Das hat richtig Spaß gemacht. Es war sowieso Teil des Business-Plans, neben dem Restaurant bzw. neben einem festen Standort auch ein mobiles Konzept mit anzubieten. Das ziehen wir jetzt vor, um in der Umsetzung einen Schritt weiter zu kommen.

Fokus in den nächsten Monaten ist weiterhin Ausschau nach passenden Locations in Stuttgart zu halten und parallel Pop-up Veranstaltungen und Caterings für Firmen durchzuführen.

Hier findest du mehr zu MÓN ĂN – Streetfood

Món Ăn Streetfood – Stuttgart 
Webseite Facebook I Instagram

Das Interview haben Hung und ich telefonisch durchgeführt. Mittlerweile haben wir uns auf der INTERGASTRA in Stuttgart auch life getroffen. Dort hat Hung in der Newcomer-Area einen Vortrag zum Thema „Verlernen ist gar nicht so einfach“ gehalten.

Jetzt bin ich schon ganz gespannt auf das nächste Pop-Up von MÓN ĂN – Streetfood. Da werde ich nach Stuttgart fahren und davon life berichten.

Derweil schaue ich mich in der Münchner Szene der vietnamesischen Restaurants um. Ich habe noch immer keinen original vietnamesischen Kaffee getrunken…

+++UPDATES+++

Ich bleibe dran! Immer, wenn es was Neues zu berichten gibt, gibt es ein Update. Du bist auch gespannt, wie Hung sein Konzept MÓN ĂN – Vietnamesisches Streetfood weiter vorantreibt? Und willst kein Update verpassen? Dann bleib‘ auf dem Laufenden und melde dich hier zum Newsletter an.

Bettina Sturm ist Beraterin, Buchautorin und Bloggerin. Sie zeigt besonders Quereinsteigern, wie sie ihren #Lebenstraum Café oder Restaurant eröffnen verwirklichen und ein Business schaffen, das sie dann auch finanziell trägt.
Sie lebt mit ihrer Familie in München und liebt third-wave Kaffee, Croissants und dunkle Schokolade. Und glücklicherweise denkt sie immer nur an gutes Essen.