NEUGIER. MUT. MACHEN – 3 Wörter, die mich gut beschreiben. „Du machst eh, was du willst“ sagten meine Eltern schon, als ich klein war. Ja, ich war schon immer ein Dickkopf und wusste, was ich wollte und auch – was nicht. Beruflich war mir in der 12. Klasse klar, dass ich meine Karriere mit der Ausbildung zur Hotelfachfrau starten werde. Dem folgte eine 30-jährige berufliche Zick-Zack-Reise, immer angetrieben von meinem Lebensmotto: Love what you do!

Ich arbeite sehr gerne. So habe ich mich an meinen beruflichen Stationen immer wieder gefragt: Love it – Leave it – Change it. Wenn es mir nicht mehr taugte, bin ich gegangen. Meist mit Plan. Aber nicht immer.

Jede meiner beruflichen Stationen liebe ich. Auch, wenn nicht immer alles sonnig war. Mit jeder beruflichen Veränderung entwickelte ich mich auch persönlich weiter.

Wo mich meine 13 Berufsstationen hinführten, welche Höhen und Tiefen mich geprägt haben und warum ich selbst für meine Zufriedenheit verantwortlich bin, das erfahrt ihr in diesem sehr persönlichen Blogpost.

01. Karrierestart: Ausbildung zur Hotelfachfrau in 5***** Hotel, Hannover

Meine Karriere startete ich mit der Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hotel Inter*Continental in Hannover. In 2,5 Jahren lernte ich alle Abteilungen des Hotels kennen: Von der Tätigkeit als Zimmermädchen über die verschiedenen Gastrostationen bis zur Arbeit in der Küche war alles dabei. Am meisten geschuftet habe ich im Catering. In Hochkampfzeiten wie zur CEBIT gab’s kaum Schlaf. „Sind Sie auch schon wieder da?“, hieß es da öfters beim Frühstücksservice. Nein, ich war gar nicht weg zum Schlafen. Durchmachen.

Die Ausbildung war eine exzellente Schule für mein #SelbstMarketing. Denn ohne gehst du in der raffen Hotelwelt unter, verdienst nix, übernimmst die blödesten Schichten und hast wenig Spaß.

Das hübsche Bild entstand am Ende der Einführungswoche. Da war ich als eine Azubine aus Hannover in der Bild.

Meine Learnings:

  • DURCHHALTEN: Manchmal, in Zeiten besonders hoher Anforderung, lohnt es dranzubleiben mit dem Wissen: Es geht vorbei!
  • STRESSRESISTENZ: Auch wenn es turbulent zugeht, lasse ich mich nicht verrückt machen, sondern erledige meine Aufgaben eine nach der anderen und behalte meine Ziele im Blick.
  • NICHT UNTERGEHEN, sondern Kopf hoch halten und sich selbstbewusst positionieren – egal, von welcher Startposition aus.

02. Weiter Hotel: Zeit zwischen Ausbildung und Studiumsstart verbringe ich in Frankreich

Yeah, bald studiere ich! Die Zeit bis zum Studienbeginn lebte und arbeitete ich erst in Caen und dann in Paris. Stop! So einfach war das nicht. Ich dachte damals: Die Welt hat auf mich gewartet. Ich mit meiner tollen Ausbildung. Jeder will mich haben. Weit gefehlt: Zum einen interessierte wirklich niemand mein Ausbildungspapier. Und zum anderen gab es damals noch keine Europäische Union. Ich war damals in einer Catch-22-Situation. Es hiess: Ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit. Und, keine Arbeit ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Und dann machte ein Hotelchef Nägel mit Köpfen und stellte mich ein. In Paris arbeitete ich u.a. als „Chefin für alles“ in einem 30-Zimmer-Hotel. Mon dieu, was für spannende Geschichten habe ich da erlebt! Wenn ich die heute meinem Sohn erzähle, schaut er mich mit großen Augen an. So war ich einmal an der Überführung einer Diebin beteiligt und hatte auch die ein oder andere Begegnung der halbseidenen Art.

Meine Learnings:

  • MACHEN: Mit meinem CV unterm Arm bin ich von Hotel zu Hotel gelaufen, bis ich meinen Job fand.
  • PARIS-STYLE: elegant unterwegs mit Rock, Pumps, Lippenstift und Parfüm.
  • IMPROVISATION: Mit sehr wenig Geld in der teuren Stadt überleben.
  • SCHNELLE ANPASSUNG an Land, Leute und Sprache.
  • SAVOIR-VIVRE: Das Leben genießen mit leckerem Essen und gutem Wein!

03. Studium Betriebswirtschaftslehre: Von Münster über Aachen nach Maastricht

Mein Studium fand ich eher langweilig, und in den Vorlesungen war ich selten anzutreffen. Stattdessen arbeitete ich viel, um anschließend meinen Verdienst für Reisen und das schöne Leben wieder auszugeben. Meinen Lebensunterhalt verdiente ich mir zum großen Teil selbst. Im GRUNDSTUDIUM arbeitete ich oft als Messehostess im In- und Ausland und kellnerte in Cafés sowie auf Großveranstaltungen.

Im HAUPTSTUDIUM entdeckte ich dann das Thema #ServiceQualität für mich. An einem Uniinstitut und in einer studentischen Unternehmensberatung war ich als Mitarbeiterin bzw. Leiterin an vielen Projekten zu den Themen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit beteiligt.

Meine Learnings:

  • Das Thema SERVICE-QUALITÄT finde ich sexy.
  • Der Wert FREIHEIT ist mir wichtig: arbeiten wann, wo und wie ich will.
  • PROJEKTARBEIT finde ich super: Research und Projektmanagement mag ich besonders.
  • Mein ENTHUSIASMUS & POSITIVE ENERGIE stecken an.

04. Diplomarbeit: Das Thema „Servicemanagement“ packt mich

Ich schrieb meine Diplomarbeit mit dem Titel „Entwicklung eines Instrumentariums zur Messung der Dienstleistungsmentalität“. Und um was ging’s? Um den Kundennutzen, der in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden sollte. Hierzu sind Abläufe, Schnittstellen zum Kunden, eingesetzte Dokumente und Hilfsmittel unter Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse zu gestalten. Dieses intensive Eigehen auf den Kunden kann als Dienstleistungsmentalitöt bezeichnet werden. Setzt jedoch eine entsprechende Unternehmenspolitik und -kultur, sowie eine geeignete Führung voraus. Mit meinem Instrument kann das Unternehmen seine Stärken und Schwächen bezogen auf die Dienstleistungsmentalität, identifizieren. Mmmh, das Thema ist immer noch brandheiss…

Das Thema #Service fand ich damals sehr sexy, Research und Projektarbeit cool – und so überlegte ich kurz zu promovieren. „Frau Dr. Sturm …“, das klingt doch gut. Aber nee, die Idee verwarf ich fix wieder. Hätte mir zu lange gedauert, und außerdem wollte ich endlich richtig Geld verdienen.

Meine Learnings:

  • SERVICEMENTALITÄT ist Kultur und entsteht an der Schnittstelle Arbeitgeber – Mitarbeiter – Gast/ Kund
  • EHRGEIZ & ZIELORIENTIERUNG: Mein Ziel war eine 2 im Diplom und eine 1 in der Diplomarbeit. Strike!
  • SELBSTORGANISATION und MOTIVATION kann ich!

05. Erster Job nach dem Studium: Service Quality Managerin in Aachen

Endlich Geld verdienen! Ich startete als „Service Quality Managerin“ bei einem Tochterunternehmen der Citibank in Aachen. Dort schnupperte ich das erste Mal Start-Up-Luft. Wir waren ein ganz junges Team, das innerhalb kürzester Zeit ein neues Callcenter auf die Beine stellte. Mein Job war: Analysen fahren, Prozess- und Beschwerdemanagement. Schnell fand ich raus, dass ich lieber an der Front arbeite und für meinen Erfolg selbst verantwortlich bin.

Da habe ich mich zum ersten Mal hingesetzt und mich intensiv mit den wichtigsten Fragen fürs Leben auseinander gesetzt: Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? – Es folgte meine komplette Neuorientierung für den nächsten Job.

Meine Learnings:

  • AUFTRETEN: Mit Begeisterung und feinem Selbstmarketing kann ich viel erreichen.
  • SELBSTBEWUSSTSEIN: Ich weiß, was ich kann. Ich weiß, was ich will.
  • Ich habe eine VISION: Ich will im Ausland arbeiten!

06. Neuorientierung: Ich werde Headhunter in Frankfurt

Für die Erfüllung meiner Vision „ich will im Ausland arbeiten“ war für mich klar: Ich gehe in ein international agierendes Unternehmen. Ich habe mich für die Personalberatung Ray & Berndson entschieden. Odgers Berndtson heißen sie jetzt. Damals hatte das Unternehmen 46 Büros weltweit. Vision ich komme!

Am Anfang war es echt hart: so viele Projekte parallel aus vielen verschiedenen Bereichen bis zur Vorstandsebene. So suchte ich den „Expansionsmanager für einen Discounter in Brasilien“, genauso wie den „Technischen Leiter für ein Handelsunternehmen“ und den „Innovationsmanager für eine Direktbank“. Aber ich hatte den Dreh schnell raus und war sehr erfolgreich.

Doch der Job begann mich zu langweilen und ich holte meine Vision „Ich will im Ausland arbeiten“ raus. Mein Chef fand’s nicht lustig, und so nahm ich mein Vorhaben selbst in die Hand. Ich überzeugte den Chairman weltweit von meiner Vision. Er öffnete mir die Türen zu den Büros in Dallas & Fort Worth/ USA sowie in Toronto/ Kanada. Ich ging durch und hielt Weihnachten 1999 mein Arbeitsvisum für Toronto in der Hand. Das mag sich jetzt easy anhören, war der Weg dahin war mit viel Kampf und Krampf verbunden. Dranbleiben!

Meine Learnings:

  • KÄMPFEN & BEGEISTERN kann ich, wenn ich für eine Idee brenne.
  • Ich brauche eine VISION: Die trägt mich dann durch Höhen & Tiefen.
  • Meine Fähigkeit zur schnellen EINARBEITUNG in neue SACHVERHALTE ist meine Erfolgsgrundlage.
  • STRESSRESISTENZ bei vielen Projekten und Ansprechpartnern habe ich bewiesen.
Meine persönliche und berufliche Reise in Bildern dargestellt, hat Sandra Dirks.

07. Toronto, I love you!: Vom Headhunter zum internen Unternehmensberater

Ich arbeitete in Toronto/ CAN bei Ray & Berndtson. Dort wechselte ich ganz fix vom Job der Headhunterin zur internen Unternehmensberaterin. Ich habe ein sehr gutes Auge für funktionierende Prozesse und Effektivität. Ganz fix fiel mir auf, wie unterschiedlich effektiv die gleichen Personalsuch-Prozesse in Deutschland und Kanada ausgeführt wurden. Dazu kam eine sehr hohe Kündigungsrate unter den Admins.
Ich analysierte Prozesse, sprach mit Mitarbeitern, erarbeitete einen Actionplan und übergab meine Erkenntnisse der Geschäftsführung. Und trat dabei in jede Menge interkulturelle Fettnäpfchen…

Spannenderweise kam eine extern beauftragte Unternehmensberatung zu ähnlichen Ergebnissen und To-Do’s wie ich. Es bestand Handlungsbedarf. Ich bot mich an, als Projektleiterin verschiedene Projekte im Bereich Change- und Knowledge Management sowie in der Personalentwicklung zu leiten. Und bekam das GO. Diese Arbeit hat mir viel Spaß gemacht und erfolgreich war ich auch. So fragte man mich, ob ich mein Ein-Jahres-Visum nicht verlängern wolle.

Aus persönlichen Gründen lehnte ich ab. Ich wollte endlich mit meinem Lebenspartner in einem Land, in einer Stadt und in einer Wohnung zusammen leben.

Meine Learnings:

  • Mein #STÄRKENMIX aus: schnelle Einarbeitung in neue Sachverhalte, Neugier, Offenheit für Neues und Machen – bringt mich immer wieder schnell an den Start.
  • SELBSTVERTRAUEN: Ich vertraute mir, dass ich auch im Ausland wieder meinen Weg finden würde – und so war es. Es war nicht alles nur sonnig und einfach, aber ich fand trotzdem meinen Platz. Heute nennt man diese Fähigkeit #RESILIENZ
  • INTERKULTURELLE KOMPETENZ ist wichtig, aber nicht alles. So war ich immer „The German Girl“, weil ich auf „How are you?“ eine ehrliche Antwort wollte und das jeder wusste.

08. Neustart in München: Von Kälte und Human Resources

In München kämpfte ich erst mal. Ich kam an ohne Job, ohne Lebenspartner – es war doch nicht der Mann fürs Leben gewesen –, ohne Wohnung, meine Freunde waren weltweit verstreut und meine Familie in Hannover. Kalt war’s!
Was zum Wohnen fand ich fix, Lover war erst mal wurscht, die Jobsuche war schwierig. Mein Ziel war: Ich revolutioniere die deutsche Personalerwelt! Zeige, dass das „Human Capital“ das Wichtigste im Unternehmen ist und werde als Personal- und Organisationsentwickler die rechte Hand der Entscheidungsträger. Da prallten zwei Welten aufeinander: sicherheitsfixierte Personaler und ich als Freigeist und Quereinsteiger. So manche Träne floss.

Es waren die Dot.com-Zeiten. Ich startete als HR Manager in der Digital-Agentur Ray Sono. Noch in der Probezeit wurde ich HR Director.

In 2013 hatte ich hier für mich alles erreicht und sah für mich weder Perspektiven in diesem Unternehmen noch überhaupt im HR Bereich. Ich kündigte meinen Job, ohne einen neuen in der Tasche zu haben. Und dann? Stay hungry…

Meine Learnings:

  • KONZERN ist nichts für mich. Ich will was bewegen und direkt mit den Entscheidern zusammenarbeiten.
  • SELBSTVERTRAUEN mit Stärkenmix und Resilienz bringen mich an mein Ziel.
  • Die PERSPEKTIVE macht’s: Sicherheitsfixierte Menschen sagen über mich und meinen Lebenslauf: „Weiß nicht, was sie will. Ist eh bald wieder weg.“ – „Ist flexibel, kann sich schnell in neue Sachverhalte einarbeiten, auf neue Rahmenbedingungen einstellen und hat das große Ganze im Blick“, sagen die unternehmerisch Denkenden.
  • „Frau Sturm bringt frischen WIND“, sagte mein Chef. Ein starkes KOMPLIMENT.

09. Sprung ins kalte Wasser: Hola! – Auf geht’s nach Spanien

Neues Land, fast neue Sprache, kein Job, keine Freunde. Und … ich war als Expat-Wife am Start. Meinem Lebenspartner wurde ein Ein-Jahresvertrag für ein Design-Studio in Sitges in der Nähe von Barcelona angeboten. Zusammen wollten wir diese Herausforderung annehmen. Ich hatte ja eh gekündigt und war auf der Suche nach Neuem.

Nach meinem anfänglichen HOCH über Sonne, Sand und Sauseleben plumpste ich ins TIEF. Wer bin ich ohne Job? Was ist Erfolg? Was ist mir wichtig? Es war eine Phase der Reflektion mit anschließender Neuausrichtung.

* Ich begann zu joggen und meldete mich zu meinem ersten 10-km-Lauf an.
* Ich entdeckte das Mosaiken und war nicht mehr zu stoppen.
* Ich schloss Freundschaften.
* Ich war Stadtführerin für Familie und Freunde, die uns zahlreich besuchten.

Der Expat-Vertrag wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Und ich stellte mir die Frage: Was will ich beruflich machen, wenn ich wieder in Deutschland bin? Mit meinem Background und der Freiheit in der Spanien-Zeit konnte ich mir ein Angestelltendasein nicht mehr vorstellen. Ich hatte drei Ideen: Zwei kreative und eine dritte, die sich um Job-Coaching drehte. Mein Lebenspartner und ich heirateten. Dann war ich 2005 schwanger mit zwei Babys:
* Mit meinem Sohn.
* Mit meinem Unternehmen „dein copilot für berufliche neuorientierung“.

Meine Learnings:

  • Ich liebe meine FREIHEIT. Aber um nicht abzudriften, brauche ich eine Tagesstruktur.
  • Mosaiken ist meine MEDITATION.
  • Mein SELBSTWERT hat nichts mit meinem Beruf zu tun.
  • MUT und RISIKO, jetzt mein eigenes Ding zu machen.

10. Unternehmerin zum Ersten: dein Copilot für berufliche Neuorientierung, München

Und dann war ich meine eigene Chefin! Zehn Jahre lang arbeitete ich als „dein copilot für berufliche neuorientierung“. Als Coach und Beraterin unterstützte ich Fach- und Führungskräfte bei ihrer Karriereplanung. Mein Schwerpunkt war die berufliche Neuorientierung – noch heute mein Herzensthema. Als COPILOT begleitete ich meine PILOTEN entlang der ganzen Wertschöpfungskette der beruflichen Neuorientierung:

* Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? – Standortanalyse
* Wie kriege ich, was ich will? – Bewerbungsberatung & Existenzgründung
* Wie bekomme ich mehr Geld/ Substanz? – Gehaltsverhandlung & SelbstMarketing.

Schon bald verabschiedete ich mich vom Stundenverkauf und begann, Produkte zu entwickeln, wie z.B. die Standortanalyse ICH-Navigator®.

Und dann war ich mit Mitte 40 meine eigene Klientin: gut verdienend und beruflich nicht mehr glücklich…

Meine Learnings:

  • UNTERNEHMERTUM, das ist meins!
  • MARKENAUFBAU ist wichtig und macht mir Spaß.
  • PRODUKTENTWICKLUNG anstatt Stundenverkauf bringt Vertrauen & Umsatz.
  • Frau Sturm bringt KLARHEIT, sagen meine Klienten.

11. Und es hat BÄM! gemacht: Magic Moment von Respekt Herr Specht

Im Mai 2014 hatte ich meinen MagicMoment für „Respekt Herr Specht“. Im Urlaub träumte ich auf dem Bett vor mich hin, als es BÄM! machte. Plötzlich hatte ich mein Herzensprojekt gefunden, in dem ich alle meine Leidenschaften vereinen kann. Mein Kleeblatt aus: Ich interviewe Quereinsteiger aus dem Food- und Gastro-Bereich, ich kann endlich schreiben, fotografieren und wieder mehr reisen. Das ist es! Du bist neugierig, wie der Name „Respekt Herr Specht“ entstand? Dann schau mal hier rein.

Im Sommer 2014 machte ich mein 1. Interview mit Mel von „Mels Tagesbar“ und veröffentlichte es auf FACEBOOK. Aber STOP! Mir schlotterten so wahnsinnig die Knie, als ich Mel fragte, ob sie meine erste Interviewkandidatin sein wolle. Sie sagte ja, Dieses und weitere Interviews veröffentlichte ich auf facebook. Im Frühjahr 2015 bekam der Specht einen BLOG als Zuhause. Und Ende 2016 gewann ich mit meinem Specht den Isarnetz-Blog-Award in der Kategorie CORPORATE.

Meine Learnings:

  • DO WHAT YOU LOVE! – Der #Specht ist mein Ding.
  • FOOD- & GASTRO ist meine Leidenschaft.
  • NISCHEN sind spannend, aber auch anstrengend.
  • Und wieder geht der MARKENaufbau los – macht Spaß!
  • Mein ENTHUSIASMUS & POSITIVE ENERGIE stecken an.

12. Vom Blog zum Buch: Gründerbuch „Ran an die Buletten“ erscheint

Yeah, ich bin jetzt Buchautorin! Ich habe mein Buch selbst verlegt im Selfpublishing bei amazon. Ein Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen ist ein Monsterprojekt, das sage ich dir. Mein erstes BUCH: „Ran an die Buletten“ erschien im Herbst 2016. Das GründerBuch ist Inspirationsquelle, Mutmacher und zugleich Augenöffner für zukünftige Food- und Gastro-Gründer. Zehn Quereinsteiger aus München erzählen ihre Geschichte. Dazu gibt es Expertentipps und ein Arbeitsbuch zum Download.

Und stolz bin ich auf mein erstes Buch! Über das viele tolle persönliche Feedback zu den Mutmach- und Augenöffnergeschichten, sowie auf meine Platzierungen bei amazon. In den ersten drei Monaten war „Ran an die Buletten“ immer wieder in den Top-10 in der Kategorie „Existenzgründung & Selbständigkeit“. Strike!

Meine Learnings:

  • BUCH SCHREIBEN & VERÖFFENTLICHEN: Was für ein Monsterprojekt!
  • Ich will meine ERFAHRUNGEN TEILEN – dann zahlen andere weniger Lehrgeld.
  • Einblick in die FOOD- & GASTROBRANCHE: So tickt sie!

13. Vom Buch zum Business: Der Specht wird flügge

Im Mai 2016 – nach 10 Jahren – habe ich den Flugverkehr als Coach mit „dein copilot für berufliche neuorientierung“ eingestellt. Gleichzeitig startete ich mit 48 Jahren noch mal durch und machte aus meinem Herzensprojekt – dem Blog „Respekt Herr Specht“ – mein 2. Business: Ich zeige Quereinsteigern, wie sie aus ihrem Lebenstraum Food/ Gastro eröffnen ein Business machen, das sie dann auch finanziell trägt. Erfolgreich gründen! – Erfolgreich bleiben!

Und wie mache ich das?
Für meine Traumverwirklicher entwickle ich Onlineprodukte, kombiniert mit Beratung. Seit 2017 verfolge ich den Themenschwerpunkt AUFGEBRÜHT – Café eröffnen“. Und das biete ich:
* AUFGEBRÜHT – eine Interviewserie und Videos mit Cafégründern
* AUSGETRÄUMT – Interviews mit Cafégründern, die ihr Café wieder geschlossen haben.
* ONLINEKURSE: „Knackpunkte – Erfolgskritisches Wissen über die eigene Gründerpersönlichkeit, Gründungskosten, Behördendschungel, Förderungs- und Beratungsmöglichkeiten“ ist der Titel des ersten Kurses, der am 30.04.18 startet.

Vorträge und neue Bücher wird es ebenfalls geben. Du hast Lust mich life zu erleben? Dann komm‘ am 10.03.18 zur PROJEKTIN – die Konferenz von und für Unternehmerinnen. Dort halte ich den Vortrag „Vom Blog zum Buch zum Business“.

Meine Learnings:

  • UNTERNEHMERTUM ist meins.
  • CAFÉ ERÖFFNEN: jede Menge Einblicke, wie und was funktioniert oder auch nicht.
  • Planen. Träumen. MACHEN!
  • Neues wird aus MUT GEMACHT.
  • DO WHAT YOU LOVE! – Der #Specht ist mein Ding.
  • DRANBLEIBEN: Auch wenn’s gefühlt ewig dauert, dranbleiben!

Mein Fazit

Jede einzelne Station meiner beruflichen und persölichen Reise war wertvoll und wichtig für mich. Ich habe gute und schlechte Erfahrungen gemacht, Erfolge gefeiert und aus Fehlern gelernt. Mein Weg hat zick-zackig von A nach B geführt. Aber eines verbindet alle meine Stationen: die Neugier, der Mut, neue Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Der typische Weg eines Quereinsteigers in Serie. Und somit war und ist es für mich der einzig mögliche Weg.

Träumen. Planen. Machen. – Das macht mich stark und zufrieden. Ich brauche eine Vision. Die trägt mich dann durch Höhen und Tiefen. Geh du auch deinen eigenen Weg! Sei offen, probiere Neues und trete aus der Komfortzone heraus. Verwirkliche deine Träume und springe ins kalte Wasser. Und komme bei dir selbst an.

Trau dich, du selbst zu werden!

Bettina Sturm ist Beraterin, Buchautorin und Bloggerin. Sie zeigt besonders Quereinsteigern, wie sie ihren #Lebenstraum Café oder Restaurant eröffnen verwirklichen und ein Business schaffen, das sie dann auch finanziell trägt.
Sie lebt mit ihrer Familie in München und liebt third-wave Kaffee, Croissants und dunkle Schokolade. Und glücklicherweise denkt sie immer nur an gutes Essen.

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